Rezension: Blind Walk

Rezension: Blind Walk
Quelle: Amazon

Buchinfos:

Autorin: Patricia Schröder
Seitenzahl: 448
Verlag: Coppenrath

Preis gebunden: 17,95€
Preis eBook: 12,99€


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Klappentext

Als die 17-jährige Lida Donelley zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten „Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Cover

Das Cover finde ich sehr gelungen, auch wenn es etwas gruseliger wirkt, als das Buch dann tatsächlich ist.


Meinung


Schreibstil

Mit hat der Schreibstil ziemlich gut gefallen. Die Umgebung ist sehr bildlich beschrieben, und manchmal hatte ich schon den Einen oder Anderen Schauer.
Allerdings hat mich irgendwie gestört, dass die Geschichte in Deutschland statt findet, ich weiß nicht warum das so ist =D
Die Geschichte ist abwechselnd aus Lida's Sicht und aus Sten's Sicht geschrieben, immer in der Ich-Form.
Manchmal hat mich der Wechsel gestört, da ich überhaupt keinen Plan am Anfang hatte, was Sten mit der Geschichte zu tun hat.

Inhalt

Erstmal ist die Grundidee zwar nicht neu, aber dennoch spannend und "Thriller-versprechend". Eine Gruppe von Menschen ist irgendwo ausgesetzt worden, fern von Zivilisation, und wird (vermutlich) gejagt. Doch trotzdem hat diese Geschichte etwas.
Sie beginnt sehr spannend, da schon sehr bald die erste Leiche auftaucht und alles sehr mysteriös wirkt. Die Idee mit der Veranstaltung des "Blind Walk" fand ich toll, da so die Hauptgruppe der Menschen ziemlich gemischt war.
Die Hintergrundgeschichte ist ziemlich kompliziert aufgelöst, und mal neuartiger als 08/15-Menschenjäger.
Manchmal hätte man vielleicht die Geschehnisse im Wald auch, gruseliger beschreiben können, das fehlte mir ein bisschen.
Auch der Aspekt um Sten, sowie der von Lida im späteren teil des Buches ist mal etwas Neuartiges, neben dem Thriller-Thema wird noch das "Was kriegen Menschen alles im Koma mit?"-Thema aufgegriffen.
Die spätere Liebesgeschichte kam mir viel zu gestellt vor, sie gibt dem Buch, nach der Koma-Sache schon, etwas Unglaubwürdiges.
Trotzdem konnte der Inhalt gut überzeugen :)

Charaktere

Lida: Als Protagonistin fand ich sie ganz in Ordnung, allerdings hätte mir Joy oder Natascha als Protagonistin besser gefallen. 
Sie geht relativ locker mit der plötzlichen Trennung von Jesper um, was etwas unrealistisch erscheint. 

Jesper: Ihn kann ich gar nicht ab. Macht die ganze Zeit mit Natascha hinter Lida's Rücken rum, und fühlt sich be****ssen danach. Er ist mir sehr unsympathisch.

Sten: Er ist ein sehr sympathischer Junge, der mir wegen seinem Unfall sehr Leid tut.

Thore: Er hat mir eigentlich mit am Besten gefallen. Er ist der große, starke Anführer, der aber auch lustig und frech sein kann. Er lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringe, außer es geht um Geister :D

Natascha: Natascha hat mir trotz ihrer zickigen Art gefallen. Sie lässt sich nicht so leicht alles sagen und ist zum Teil auch einfach nur sehr ehrlich. Außerdem finde ich sie mit am Interessantesten.

Joy: Ich mag ihre bodenständige Art, ich mag sie.

Ich könnte jetzt noch über ein paar andere reden, aber das waren ungefähr die Wichtigsten.

Fazit: Ein Jugendthriller mit Spannungsfaktor, jedoch mit kleinen Schwächen. Die Nebenhandlung um das Koma-Thema ist ablenkend und nimmt Gruselfaktor.
Trotzdem ein gelungener Roman, den man relativ schnell durch hat.

3,5 von 5 Sternen

Eure Anna

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